Anfang Oktober geht es ja wieder los.
Zuerst hat uns der Herbst gefangen genommen.
Wer hätte damit gerechnet?
Und dann kommen sie aus den weiten des Internets.
Die Kauftipps zu Weihnachten.
Hättet ihr damit gerechnet?
Ja sicher.
Man kann ja schließlich eins und eins zusammenzählen.
Wetten würde ich übrigens darauf, dass bei den ganzen Kauftipps der Autor Antti Tuomainen mehr als einmal empfohlen wird.
Was man natürlich nicht berechnen kann, ist wie stark dieser Empfehlung denn nachgegangen wird.
Wir können euch aber an dieser Stelle verraten, dass bei den Empfehlungen für diesen Autor kein Rechenfehler vorlag.
Zu unberechenbar ist dieser nämlich in seinen Büchern und die Mischung aus Krimi und schwarzen Humor sucht ihresgleichen in den Gleichungen der Krimi-Landschaft.
Aber lassen wir die Mathematik doch ein wenig beiseite und kümmern und um Antti Tuomainen und einen seiner Roman-Helden.
Dieser ist Versicherungsmathematiker, hört auf den Namen Henri Koskinen und ist in den Büchern „Der Kaninchen-Faktor“, „Das Elch-Paradoxon“ und „Die Biber-Methode“ mal ordentlich am Rotieren.
Erschienen sind die Werke beim Rowohlt-Verlag und sind vor allem als Kombination eine herrliche Gleichung, die das Rätsel der besonderen Weihnachtsgeschenke mit Bravour löst.
Wir möchten euch an dieser Stelle nicht zu viel verraten, sondern von jedem Buch nur einen kleinen Appetizer servieren.
Die Welt von Henri Koskinen ist einfach zu besonders, als das man sie zusammenfassen könnte.
Man muss sie erleben.
Und dies gelingt mit den drei Büchern auf wunderbare Weise.
Der Kaninchen-Faktor
Ein Start, der aus dem Stand weg beschleunigt.
Und der irgendwie eine Achterbahn der Gefühle mit sich bringt.
Apropos Achterbahn.
So startet dieser Band, der sich zwischen einem Erbe und der finnischen Mafia bewegt.
Unser Mathematiker Henri erbt einen Abenteuerpark und als ehemaliger Versicherungsmathematiker ist diese neue Welt, die sich eben nicht auf jede Kommastelle runden lässt, ein komplett neues Leben, dass sowohl für Henri sehr absurd und dafür für uns Leser: innen absurd komisch daherkommt.
Henri stolpert über Probleme, für die er keinen Ansatz hat und löst die Gleichungen des Lebens plötzlich anders als früher.
Ein warmherziges Buch mit viel Humor, dass den Figuren ausreichend Platz bietet und einfach Spaß macht zu lesen.
So kann es weitergehen.
Das Elch-Paradoxon
So kann es und so wird es.
Mit dem „Elch-Paradoxon“ führt Autor Antti Tuomainen die Geschichte um seinen Helden weiter und nimmt uns Leser: innen ein weiteres Mal mit in den Abenteurerpark des Lebens.
Henri hat sich gerade auf seine neuen Lebensumstände eingestellt, als ein Mensch sein Leben verändert. Nicht ganz einfach für ihn, da er wieder Ansätze sucht, um die neuen Situationen zu lösen.
Und wenn es privat mal schwieriger ist, dann kommt ja auch meist der Job dazu.
Hier hängt es an Lieferschwierigkeiten einer Schanze.
Ganz schön paradox aber auch ein weiteres Mal ganz schön liebevoll.
Henri bietet viel Raum zur Unterhaltung und so schafft er es auch ein weiteres Mal.
Das Buch ist, ebenso wie Band 1, schnell gelesen und die knapp 340 Seiten vergehen wie im Flug.
Wieder einmal ein kleiner Schatz aus dem Abenteurerpark (des Lebens).
Die Biber-Methode
Der Elch hat gepunktet,
Das Kaninchen sowieso.
Und was kann der Biber?
So fragte ich mich beim Lesen der ersten Seiten des dritten Bandes um Henri.
Was will man sagen, außer dass der Biber nagt.
Vor allem an unseren Lachmuskeln.
Man hat bei diesem Band so dass Gefühl, dass Autor Antti Tuomainen die Personen immer mehr verinnerlicht hat.
Dieses Mal nur 288 Seiten, die es aber in sich haben.
In Band 3 purzeln die Leichen.
Zudem gibt es Konkurrenz in der Stadt durch einen weiteren Park.
Wird Henri auch dieses Abenteuer meistern?
Wir sagen …. Hmmm lest selbst 😊.
Ja, es lohnt sich.
Die drei Bände sind sehr kurzweilig aufgebaut und irgendwie hat man Henri sehr schnell im Herzen.
Ein Außenseiter, der in der großen weiten Welt immer besser zurechtkommt, aber doch immer wieder in sein altes Muster zurückfällt.
Und sind wir doch mal ehrlich: So ein klein wenig wie Henri sind wir doch alle.
Entweder lieben wir Gleichungen oder Abenteuer(Parks).
Oder ab jetzt halt beides.
Viel Spaß beim Lesen oder beim Verschenken.
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