Vier Bands, ein Abriss: Nails, Exodus, Carcass und Kreator live in Hamburg

Freitagabend, es ist noch nicht einmal 18 Uhr, und die Inselpark Arena in Hamburg-Wilhelmsburg ist prall gefüllt mit Metalheads aller Generationen. Von Kreator- und Exodus Fans der ersten Stunde, die ihre Leidenschaft für den Thrash Metal lebendig erhalten haben, bis hin zu Jugendlichen, die ihre Eltern glücklich begleiten.

„The Hammer“ von Motörhead dröhnt aus den Lautsprechern.

Kurz danach, exakt um 18:20 Uhr, betreten Nails, die erste Band des Abends, die Bühne. Die Kalifornier sind auch die jüngste Band des Oldschool  Metal abends. Nails haben eine knappe halbe Stunde gespielt und gegeben, was sie konnten. Danach wurde es spannend und auch die Raucher und Frischluftfanatiker  fanden den Weg zurück in die Halle. Es wurde deutlich voller und langsam kam Wochenendstimmung auf.

Gerade mal 19:10 Uhr im Vorspann  läuft „We will Rock You „von Queen 

Exodus kommen auf  die Bühne und überraschen mit Rob Dukes als Sänger. Der seit 2025 wieder dabei ist. Rob Dukes war bereits von 2005 bis 2014 bei Exodus am Mikrofon. Die US amerikanischen Oldschool Thrash Metal Kings haben richtig Laune gemacht und ihre Fans begeistert. Der Song  „ Bonded by Blood“ aus ihrem Debütalbum von 1985 durfte natürlich nicht fehlen und brachte die  alten Fans richtig zum Toben. Nach einer kurzen Raucherpause ging es bereits um 20:15 Uhr mit der dritten Band, Carcass, weiter.

Die Grindcore / Death Metal Herren aus England,  haben mit Songs wie „ Buried Dreams“  “ No  Love Lost „   „ Genital Grinder „ und mehr für reichlich Crowdsurfing unter den völlig begeisterten Fans gesorgt.

Frontmann Jeff Walker warf immer wieder Plastikwasserflaschen in die Menge und stillte den Durst seiner Fans nach Leben und Musik. 

Ab 21: 15 Uhr erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. „ Run To The Hills “ von Iron Maiden dröhnte aus Lautsprechern.  Endlich 21: 30 Uhr Kreator sind an der Reihe. „ Eve of Destruction „ läuft. Das Bühnenbild, die Kulisse und die ruhige Melodie sorgen zunächst für Entspannung und kurze Ruhephase.

Danach stürmen Kreator energisch, radikal  thrashig mit dem Song  „ Seven Serpents“ aus ihrem aktuellen Album „ Krushers Of The World „ die Bühne.

Spätestens nach „ Enemy of God „ sind die Fans im Kreator Thrash Himmel angekommen und die Haare werden wild geschüttelt. Jetzt wissen wir es:

 „ Satan is Real „

Frontmann Mille hat das Publikum mit seinen Ansagen zwischen den Songs immer wieder bestens motiviert und angefeuert.

Kreator sind auch nach Vierzig Jahren, immer noch  energisch, leidenschaftlich, kreativ und live ein Erlebnis. Für die meisten Fans war es nicht das letzte Kreator Konzert.

Natürlich durfte der Song Endless Pain“ aus ihrem Debütalbum „Endless Pain“ von 1985 bei der Tour nicht fehlen.

Nachbericht und Fotos von Fadime Aliciya Delice 

Dieser Artikel wurde am: 23. April 2026 veröffentlicht.

FOTOS von Nails, Exodus, Carcass und Kreator

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