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Konzertberichte

Veröffentlicht am: Dezember 16th, 2017 | durch Florian Puschke

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The Amity Affliction (01.12.2017 – Backstage, München)

Die australische Metalcore-Band The Amity Afflicton hat Deutschland erneut einen Besuch abgestattet. Zum 1. Dezember waren sie im ausverkauften Münchner Backstage zu Gast und heizten ordentlich ein. Mit an Bord waren Casey, Counterparts und Alazka – ein vielversprechendes und gemischtes Line-Up und wir waren für euch live vor Ort.

Casey, die vor allem sehr beliebt bei den weiblichen Mitmenschen sind, haben die Show ab Abend pünktlich eröffnet. Mit ihrem aktuellen Album „Love is not Enough“ und ein paar älteren Songs haben sie das ein oder andere Auge zum Tränen gebracht. Solide Leistung der Jungs aus South Wales – für mich aber leider auch nach dem fünften Mal keine Band, mit der ich warm werde. Im Anschluss ging es dann mit Counterparts und ihrem Hardcore-Punk weiter. Bereits zu Beginn ging es so Knall auf Fall los, dass man jetzt erst richtig wach wurde. Klasse Show der Kanadier, deren Show sehr gut in der ausverkauften Location ankam.

Auf den Auftritt von Alazka waren einige im Raum gespannt, da die Reihenfolge des Line-Up’s doch sehr gemischt war. Von einem etwas melancholischen Start durch Casey und härten Tönen durch Counterparts, ging es mit Alazka wenn man sagen kann doch eher „ruhigeren“ Set weiter. Die Recklinghausener haben eine gute Performance gebracht, die meiner Meinung aber nur die Fans der Jungs angesprochen hat. In den hinteren Reihen bemerkte ich doch eher ein Desinteresse, sowie leichte Scherze für die Darbietung der Songs. Stimmlich waren Alazka top unterwegs, das Gesamtpaket mit dem komplett härteren Sound zuvor, war dann doch eher in die harmlosere Schiene einzuordnen.

Mit The Amity Affliction und dem heißersehnten Headliner, neigte sich der Abend dem Ende zu. Die Menge war wie ausgewechselt und ich habe das Backstage noch nie so überfüllt gesehen wie an diesem Abend. Die Luft war so dünn, wie die Wege zum Durchkommen. Die Stimmung an dem Abend war auf dem Höhepunkt und das merkte man selbst aus den hintersten Reihen. Ein Gegröle zu den Songs war auch von dort aus zu hören. The Amity Affliction haben mit Songs wie „Pittsburgh“ oder „All Fucked Up“ wirklich jeden im Raum mitgerissen. Mega Leistung der Australier die zu Recht an diesem Abend gefeiert wurden.

Bericht von Nessa

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Florian Puschke



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