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Konzertberichte k-Böhse Ostern (57 von 67)

Veröffentlicht am: April 24th, 2014 | durch Florian Puschke

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Böhse Ostern 2014 (17.04.2014 – Lübeck, Rider’s Cafe)

Tourauftakt am 17.04.2014 im Rider’s Cafe Lübeck
 
Bereits bei der Ankunft fühlte ich mich zu Hause inmitten der Rockergemeinde. Auf den Parkplätzen vor dem Rider’s Cafe in Lübeck saßen mehrere Grüppchen gemütlich zusammen, hörten die Songs der Kneipenterroristen, die auch am Abend live auf der Bühne auf sie warteten, stimmten ihre Lieblingssongs ein und waren gut gelaunt.
 
Auch das Rider’s selbst ist für ein Rockkonzert mehr als nur geeignet. Die Tanzfläche bietet ausreichend Platz für einen ordentlichen Pogo, die Theken sind gut erreichbar, die dunkle, rauchige Atmosphäre ist perfekt als Einstimmung für das bevorstehende Konzert und der fehlende Bühnengraben sorgt dafür, dass das Publikum hautnah die Band erleben kann. (nur für mich als kleine Fotografin wird das manchmal schwierig, wenn ich nicht vorhabe mit meiner Cam in den Pogo zu geraten)Zusätzlich kann man sich an einem großen Merchstand in einem separaten Raum, mit allem eindecken, was das Herz begehrt. T-Shirts und Accessoires zu fairen Preisen und die beiden Bands vor und nach ihren Auftritten gleich mit dazu. :)Ich gebe zu, als kleiner Fan der deutschsprachigen Punkrockmusik habe ich mich besonders auf die Vorband des Abends gefreut. Die Drunken Swallows sind im „Sturzflug durch die Republik“, stürzen damit aber nicht ab, sondern gehen steil bergauf.
 
Das Publikum, klar in der Kneipenterroristen-Fan-Überzahl, ist zunächst verhalten und in den hinteren Ecken des Rider’s Cafe zu finden. Doch kaum starten Fränk, Pit, Rowy und Phil mit ihren energiegeladenen Rocksounds, kochte die Stimmung und der Pogo war in vollem Gange. Die Jungs präsentierten Songs ihres Albums „Bis ans Ende unserer Tage“ und hatten auch 2 neue Songs für das Publikum parat. Besonders freut mich, dass Sänger Fränk sich mit seiner markanten Stimme durch die fantastische Setlist gröhlte und man bei den Drunken Swallows kein Politgemotze findet sondern feiern kann zu lustigen oder provozierenden Texten aus dem Alltag. Highlight war ein Heiratsantrag, den Fränk angeleiert hatte. Nachdem die Songauswahl des Abends umgestellt wurde, weil ein Zuschauer seiner Liebsten einen Heiratsantrag machen wollte, dieser aber nicht auftauchte, hat „Showmaster“ Fränk kurzerhand zwei befreundete Mädels dazu motiviert, diesen Part zu übernehmen. Passend zu dieser witzigen Aktion gaben die 4 Schwalben danach ihren Song „Lieber widerlich, als wieder nich“ zum besten. Von mir aus hätte die Band ewig weiterspielen können.
 
Nach diesem genialen Auftakt und einer kurzen Umbauphase (in den Pausen wurde übrigens ganz stilecht Musik der Kneipenterroristen gespielt) war die Bühne nun frei für die Band, auf die alle gewartet haben: Die Kneipenterroristen gaben in neuem metallastigen Stil ihre Songs zum Besten. Die Songauswahl lag natürlich besonders auf dem neuesten Werk „Lebenslang“, dass am 25.April 2014 erhältlich ist. Doch auch ältere, von den Fans heißgeliebte Songs, wurden mit Enthusiasmus zum Besten gegeben. Das der Stilwechsel von der Coverband hin zur eigenständigen Band „Kneipenterroristen“ gelungen ist, merkt man an dem Publikum, was bereits beim ersten Gitarrensound von Martin, total durchdrehte. Hier spürt man die Fantreue des Publikums, immerhin sind die Kneipenterroristen bereits seit mehr als 15 Jahren auf den Rockbühnen Deutschlands unterwegs.
 
Alles in allem also war der Abend eine sehr gelungene, energiegeladene und unterhaltsame Punk’n’Roll-Show, oder besser gesagt eine riesige Party, die die Bands zusammen mit dem Publikum feierten.
 
Konzertbericht von Stefanie Kreft
 

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