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Veröffentlicht am: November 9th, 2013 | durch Florian Puschke

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Itchy Poopzkid: Bassist Panzer im Interview

Am 22.11.2013 wird die Tour „Ports & Chords“ der Punkrock-Band Itchy Poopzkid fortgesetzt. Wir haben dem Bassisten Panzer einige Fragen dazu gestellt, außerdem gibt es Infos zu neuen Songs und weiteren Plänen der Band.
 
Hi zusammen, alles gut bei euch? Für all diejenigen, die euch noch nicht kennen; stellt euch bitte kurz vor!
Panzer: Hallo. Wir sind Itchy Poopzkid aus Eislingen an der Fils. Das liegt 6030 Kilometer rechts von New York. Uns gibt es seit 12 Jahren, wir spielen Punkrock und neben der Tatsache, dass wir immer noch irrsinnigen Spaß an unserem Job haben, kann man vielleicht noch erwähnen, dass wir tatsächlich auch noch echte Freunde sind. Unseren Gitarristen z.B. kenne ich jetzt seit 25 Jahren und schätzungsweise habe ich in meinem Leben keinen anderen Menschen so oft gesehen wie ihn. Das ist ein bisschen tragisch, aber auch ein bisschen schön.
 
Anfang des Jahres ist euer aktuelles Album „Ports & Chords“ erschienen. Wie waren die Rezensionen der Presse dazu?
Panzer: Viel zu gut! Früher wurden wir nach einer Albumrelease regelmäßig von der Musikpresse ausgenommen, gerupft, filetiert und verbrannt. Unsere letzten Alben und vor allem das aktuelle bekamen aber fast ausnahmslos tolle Kritiken. Also haben entweder wir oder die Journalisten sich weiterentwickelt. Für uns ist aber viel wichtiger, dass die Leute, die unsere Platten kaufen, die neuen Sachen gut finden und das ist glücklicherweise ebenso der Fall. 
 
Eure Tour wird am 22.11.2013 fortgesetzt – seid ihr schon aufgeregt?
Panzer: Bisher noch nicht, aber das kommt schon noch. Im Endeffekt denk ich mir auf der anderen Seite aber auch „Was soll schon passieren?“. Die Leute wissen sowieso, dass wir oft unsere Texte vergessen, Akkorde vertauschen und Verstärker kaputtgehen. Wir haben nie behauptet eine perfekte Band zu sein und wenn irgendwas wieder schief läuft oder abraucht, muss man eben so tun als wäre das Teil der Show. Damit kommen wir bis jetzt eigentlich ziemlich gut durch.
 
Wie bereitet ihr euch vor?
Panzer: Wir telefonieren miteinander und einer hält dann eine hochmoralische Ansprache, dass wir unbedingt mehr proben müssen. Das sehen dann alle ein, wir treffen uns daraufhin im Proberaum und 20 Minuten später erwischen die beiden anderen den Moralapostel dabei, wie er zum ersten Mal auf die Uhr schaut und dabei gelangweilt Luft auspustet. Im Ernst: Wir proben eigentlich relativ ungerne, bereiten uns aber immer so viel vor, dass es reicht um ein herausragendes Konzert zu spielen. Das klappt dann meistens auch. Wir sind ja Profis. Sozusagen.
 
Ihr seid mittlerweile seit 12 Jahren als Band unterwegs – auf welche Highlights schaut ihr gerne zurück?
Panzer: Da gab es während der langen Zeit natürlich einige. Wir haben Konzerte in 17 verschiedenen Ländern gespielt, in kleinen abgefuckten Jugendzentren vor acht Punks und auf riesigen Festivalbühnen vor zehntausenden Menschen. Irgendwie war es immer super. Außer wenn ich auf der Bühne stolpere und mir nen Bänderriss einfange. Das mach ich nämlich regelmäßig.
 
Wie seid ihr eigentlich auf den Bandnamen gekommen?
Panzer: Unsere Managerin hat mir eben empfohlen, dass ich auf die Frage antworten soll, dass ein berühmter Schamane, der vor 13 Jahren von einem Blitz getroffen wurde, uns in seinen letzten Worten diesen Bandnamen empfohlen hat, um eine breite weibliche Hörerschaft anzuziehen. Da mir jetzt spontan auch keine bessere Antwort einfällt, lass ich das mal so stehen.
 
Arbeitet ihr bereits an neuem Material?
Panzer: Ja, so erste Ideen gibt es schon, aber so richtig werden wir erst Anfang 2014 an neuen Songs rumbasteln. 
 
Was sind eure weiteren Pläne?
Panzer: Jetzt wird erst mal die Tour gespielt und viel Bier getrunken. Danach machen wir Urlaub und dann machen wir ne neue Platte. Gibt also immer was zu tun hier.
 
Vielen Dank, die letzten Worte gehören dir!
Panzer: Merci für das nette Interview und wir hoffen wir sehen einige eurer Leser auf unserer Tour!
 
Interview von Florian Puschke im November 2013
 
Foto: Finja Nissen
 

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