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Interviews ostbrut

Veröffentlicht am: September 10th, 2013 | durch Florian Puschke

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Die Band Ostbrut im Interview

Am 14.09.2013 erscheint mit „Blut geleckt“ das neue Album der Band Ostbrut. Aus genau dem Anlass haben wir den drei Musikern aus Burg einige Fragen gestellt!
 
Hallo zusammen, alles gut bei euch? Stellt euch kurz den Lesern des Tough Magazines vor!
Heiko: Hallo Flo, klar, bei uns ist alles gut. Wir sind Ostbrut und kommen aus Burg. Seit mittlerweile 8 Jahren machen wir zusammen Musik.
 
Mit „Blut geleckt“ erscheint euer neues Album. Welche Unterschiede gibt es zum Vorgänger „Spaß ist, wenn man trotzdem lacht“?
Martin: Oh, eine gute Frage. Bei unserem neuen Album haben wir wesentlich mehr Zeit in Covergestaltung und Namensfindung investiert, als bei allen anderen Projekten bisher.
Ron: Musikalisch haben wir uns wieder ein Stück weiter entwickelt, möchten wir meinen, so dass die Musik teilweise melodischer, dadurch aber nicht weniger härter geworden ist. Auch die Texte sind persönlicher geworden und spiegeln das wieder, was uns tatsächlich in den letzten Jahren beschäftigt hat.
 
Das Album wird man sich kostenlos runterladen können. Wie kamt ihr auf die Idee?
 Ron: Eigentlich fing das Ganze schon vor 8 Jahren an, als wir unsere Demo „Die Ruhe vor dem Sturm“ kostenlos zum Download angeboten haben. Dadurch erreichte unsere Musik viele Leute und wir erhielten natürlich auch viel Zuspruch. Auch bei unseren beiden letzten Alben haben wir uns einige Zeit nach der Veröffentlichung dazu entschlossen, sie kostenlos zum Download anzubieten. Bei unserem neuen Album haben wir das Ganze vorgezogen, weil dadurch einfach mehr Menschen in den „Genuss“ unserer Musik kommen. (lacht)
 
Gebt uns einen kleinen Blick in die Songs!
Martin: Wir haben einen texlich sehr prägnanten Song namens „In aller Feindschaft“. Das ist unser Statement zu dem leider aktuellen Thema Grauzone.
Ron: Ein weiteres Lied, das wir gerne erwähnen möchten, ist „Zweite Wahl“. Der Song handelt nicht von irgendeiner, nein er handelt von DER einen, der einzig wahre Liebe, auf die man sein ganzes Leben hingearbeitet hat – und zwar nicht mit einer Frau…
 
Ihr habt bereits zwei Songs vorab veröffentlicht. Der erste heisst „Schöne Zeit“ und ist eine witzige Ska-Nummer und somit kein gewohnter Punkrock – gab es überraschte Gesichter?
Ron: Ja, aber eher positiv – auch von den Leuten, die unsere härteren Lieder gewohnt sind. Interessanterweise wurde uns sogar durch dieses Lied von einigen Hörern Schlager als neue Musikrichtung zugeordnet.
Martin: Aber gut, wir wollten schon immer mal mit Playback beim Musikantenstadl auftreten! (lacht)
 
Ostbrut – Schöne Zeit
  
 
Der zweite Song heisst „Die letzten Jahre“ und kommt schon etwas härter um die Ecke. Worum geht es in dem Song?
Heiko: Es geht in diesem Lied um Menschen, die sich selbst schon aufgegeben haben. Die mit ihrer Arbeit und ihrem Leben nicht zufrieden sind, aber nicht die Kraft haben, einen Neuanfang zu wagen.
 
Auch euer drittes Album erscheint in Eigenregie. Ist das so gewollt oder hat sich einfach noch nichts in Sachen Plattenvertrag ergeben?
Ron: Bereits beim ersten Album „Dönerpunk komplett!“ standen wir in Kontakt mit einem Label aus Berlin. Daraus ist aber nichts geworden, was rückblickend aber auch ganz gut so war, da wir so immer sämtliche Freiheiten über unsere Musik hatten.
 
Was sind, neben dem anstehenden Album-Release, eure weiteren Pläne?
Martin: Fuck – wir und Pläne? Ideen sind immer da, nur an der Umsetzung hängt es dann manchmal. Für die nächste Zeit wollen wir erstmal so viele Gigs wie möglich mitnehmen. Vielleicht wird es ja sogar eine Art Tour geben.
 
Vielen Dank, die letzten Worte gehören euch!
Heiko: Joa Flo, wir haben zu Danken. Einen schöne Zeit euch allen! Hört und verbreitet alle unser neues Album ab 14.09.2013! Gruß Ostbrut!
 
Interview von Florian Puschke im September 2013
 

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Ein Kommentar zu Die Band Ostbrut im Interview

  1. Pingback: Ostbrut im Interview - Ostbrut - Punkrock aus Burg (bei Magdeburg)

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