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Interviews the-boys-2013

Veröffentlicht am: November 12th, 2014 | durch Florian Puschke

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The Boys: Sänger und Gitarrist Matt Dangerfield im Interview

Hey! Herzlichen Willkommen zurück auf der Bühne. Wie fühlt es sich an?
Matt: Es fühlt sich sehr gut an, nach so vielen Jahren ein neues Boys Album am Start zu haben. Es ist so, als würde man ein viertes Baby zur Welt bringen und wir sind dankbar, dass es so gut ankommt – bei den Fans und bei den Medien-Vertretern.

Euer neues Album „Punk Rock Menopause“ ist seit Juni 2014 erhältlich. Wie liefen die Arbeiten im Studio?
Matt: Wir nahmen das Album bei unserem guten Freund Jean Cataldo’s Rock On Studio in Frankreich auf. Wir nahmen das Album in einem Zeitraum von einem Jahr auf – mal hier eine Woche, mal da eine Woche – das ist Luxus! Es war großartig, denn als wir mit dem Projekt starteten, hatten wir nur ein paar Song-Ideen. Aber dann arbeiteten Cas, John und ich zusammen im Studio und es war wie in alten Zeiten und so kamen immer mehr neue Songs zustande. Und am Ende hatten wir mehr neues Zeug, als wir unterbringen konnten.

Es ist das erste Studioalbum seit 33 Jahren – was für eine Zeit! Es muss sich wir ein zweiter Geburtstag anfühlen, oder?
Matt: Ich kann mich zwar nicht an meinen zweiten Geburtstag erinnern, aber ich weiß, was du meinst. Ich wollte eigentlich kein neues Album machen – es sei denn, es wird so gut, wenn nicht besser, als die vorherigen Alben. Und ich denke, das haben wir geschafft. Es klingt immer noch wie The Boys, trotzdem machen wir einen Schritt nach vorne und bleiben nicht stehen.

Was habt ihr in der Zwischenzeit gemacht?
Matt: Wir haben alle andere Projekte betreut oder arbeiteten an Solo-Sachen in all den Jahren. Einige tolle Sachen sind dabei entstanden, aber es ist nicht das gleiche wie The Boys. Ich finde es gut, dass dieses Album ein The Boys Album ist!

Gib uns einen Einblick in die Songs!
Matt: Die Themen, die wir ansprechen, beschäftigen sich mit Gott, Frauen, Trinken, Rauchen, Nostalgie, Leonard Cohen, unterschätzten Finanzarbeitern, Pogo-Tanzen, Doris Day, imaginären & medizinischen Bedingungen, verstorbene Freundinnen, nette Politiker, Gaye Advert, unerwiderte & vergoltene Liebe, unerwünschter Küchenlärm, Klimawandel, verschmutzte Unterwäsche, billiger Weißwein, tanzende Affen und noch einiges mehr…

CD-Review: „The Boys – Punk Rock Menopause“

Wie kam die Zusammenarbeit mit dem deutschen Label Wolverine Records zustande?
Matt: Wolverine Records wurde mir von meinem guten Kumpel Campino (Die Toten Hosen) empfohlen!

The Boys waren Teil der ersten Welle der 70er-Punk Explosion – ihr seid lebende Legenden! Was bedeutet euch das?
Matt: Es bedeutet mir sehr viel. Ich denke, es ist besser eine lebende Legende zu sein als eine verstorbene. Es war definitiv ein Privileg ein Teil der UK Punk-Explosion zu sein, es war ein aufregende Zeit. Es stellte und stellt heute immer noch das Musik-Geschäft auf den Kopf.

Wo und wann können wir euch live sehen?
Matt: Wir haben einige Termine in Deutschland im Dezember!

Gibt es schon Pläne für die Zukunft oder wartet ihr wieder 33 Jahre? 
Matt: Wir haben das Studio für 2047 bereits gebucht, also tragt es in eure Kalender ein. In der Zwischenzeit werden wir auf Tour sein und einige neue Tracks veröffentlichen, um das Interesse aufrecht zu erhalten.

Vielen Dank Matt. Die letzten Worte gehören dir!
Matt: Vielen Dank auch! Hört euch unsere Songs an und kommt zu den Konzerten!

Interview von Florian Puschke im August 2014

The Boys – I’m A Believer

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