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Festivals

Veröffentlicht am: Juni 28th, 2018 | durch Florian Puschke

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Nachbericht: With Full Force 2018

Das With Full Force Festival feierte in diesem Jahr vom 14. – 16.06.2018 ihr 25jähriges Jubiläum und ließ es mit dem Line Up so richtig knallen. Neben einigen Größen wie Bullet for my Valentine, In this Moments, Asking Alexandria, Hatebreed, den Beatsteaks oder auch Parkway Drive gab es eine bunte Mischung an Bands die über 3 Tage verteilt für ordentlich Stimmung sorgten –  so kam definitiv jeder auf seine Kosten.

Das Wetter war herrlich, die Menschen bester Laune und mit einer der besten Locations für ein Festival war es für jeden Besucher ein unvergessliches Wochenende. Wer kein Auto besaß und von einem der nahegelegenen Bahnhöfe anreisen wollte, hatte die Möglichkeit mit dem Festival eigenen Shuttle Bus kostenlos nach Ferropolis zu fahren. Innerhalb der kleinen Insel gab es ebenfalls einen Shuttle der zwischen dem Festival und den Zeltplätzen im 10 Minuten Takt verkehrte. Für eine kleine Pauschale gab es hier sogar ein Flatrate-Bändchen, welches über den kompletten Zeitraum genutzt werden konnte. Auch wenn es zu manchen Stoßzeiten etwas voller wurde, wurde mithilfe von kleinen Absperrungen und Sicherheitskräften dafür gesorgt, dass niemandem etwas passiert und alles reibungslos ablief. Auch für das Leibliche Wohl wurde an unzähligen Ständen gesorgt. Neben vielen Fleischhaltigen Gerichten, gab es auch für die Vegetarier und veganer unter uns eine tolle Möglichkeit satt zu werden – besonders ins Auge (und in den Magen) stach mir ein vegetarisch/veganer Folien Kartoffel Stand auf, der eine tolle Auswahl und eine wunderbare Kartoffel im Chili sin Carne Style hatte, von der ich Tage danach noch immer Schwärme. Natürlich gab es auch eine große aber genau ausreichende Anzahl an Getränkeständen, die gut über das komplette Gelände verteilt war, sodass man nicht großartige Umwege während seiner Lieblingsmusik machen musste.

Ein großer Pluspunkt war auch die Toiletten-Organisation. Vor Ort gab es Dixi Klos, sowie richtige WC’s, die die Möglichkeit des Händewaschens bietet. Allein diese kleine Tatsache hatte das Festival für einige Weibliche Besucherinnen schon perfekt gemacht ;) Nachdem es während dem kompletten Zeitraum recht heiße Temperaturen gab, bestand so auch die Möglichkeit des Abkühlens. Die Entfernungen der jeweiligen großen Bühnen voneinander waren auch genau richtig und ohne große Umwege zu erreichen. Lediglich die kleinere Metal Hammer Stage war im Anfangsbereich des Geländes zu finden, welches mich selbst leider nur zu bekannten Acts zwischen dem Essen angelockt hat, da die Taktung zwischen der Ferrox und der Impericon Hardbowl Stage zu sehr einlud hauptsächlich in dieser Nähe zu bleiben.

Der erste Tag lief mit einigen tollen Acts sehr energiegeladen ab. Besonders die Herzen der Hard- und Metalcore Szene konnten sich sehr freuen. Mit Lionheart, Stray from the Path, Miss May I und Stick to your Guns wurde der Nachmittag zu einem wahren Fest. Aufgrund der super gelegten Running Order gab es alle Bands direkt im Anschluss. Punkrock oder Metal standen natürlich ebenfalls auf dem Plan und wurde durch Bands wie Toxpack oder Kataklysm gut vertreten. Zum Abschluss des Abends gab es mit Caliban oder Bullet form my Valentine nochmal richtigen Schwung, der genug Freude auf den nächsten Tag machten.


Auch der zweite Tag startete bereits vielversprechend. First Blood, The Hirsch Effekt und auch Madball lieferten grandiose Shows ab, die Lust auf mehr machten. Ein besonderes Highlight am zweiten Nachmittag war ein Moment, der mir ewig im Kopf bleiben wird. Der Auftritt von Nothing More war so unbeschreiblich, dass es hierfür gar kein Wort gibt, um es passend wiederzugeben. Mit einem Knall starteten die Jungs aus Texas und endeten im genauso schnellen Tempo. Eine Band, die ich jedem nur ans Herz legen kann einmal im Leben live gesehen zu haben müssen. Ein fieber bereits auf weitere Shows in Deutschland hin.

Am dritten Tag wurde nochmal einiges rausgehauen und die ultimative Vorfreude auf Parkway Drive war kaum noch zu stoppen. Zuvor gab es aber erstmal alle gemischten Musik-Genre und das nicht zu wenig. Rise of the Northstar, die ich an diesem Tag das erste Mal sah, überzeugten mich genauso wie bekannte Gesichter von Thy Art is Murder und Emmure. Abwechslung bieten In this Moment mit einer Show, die so sehr für Aufsehen sorgte, dass ich leider nur zu 50 % musikalisch dabei war. Klasse Show, die optisch ein wenig an Lady Gaga erinnerte. Hardcore Punk und eine ebenfalls spektakuläre Show gab es von H20, bevor ich beginne vom absoluten Knaller zu berichten. Der langersehnte Auftritt von Parkway Drive lag nicht nur bei mir vor, sondern auch mehrere Besucher des Festivals sprachen darüber oder waren passend gekleidet. Als es dann soweit war, gab es direkt einen Herzinfarkt-Moment für alle. Die Show eröffnete mit mehreren Knallen, die explosionsartig aus dem Nichts kamen. Jetzt war ich nicht nur aufgeregt, sondern auch hellwach für die nächsten Tage. Während der kompletten Show gab es keinen Augenblick, der nicht irgendwie dazu führte das Handy rauszuholen, da es einfach nur so spannend war, dass eigentlich nur noch das Popcorn fehlte. Mit Feuer, Pyro, einem drehenden Drummer, der angezündet weiterspielt, sowie einem Feuerwerk, war wirklich alles dabei, was erlaubt ist. Ein wahres Fest für Augen und Ohren inklusive. Parkway Drive wissen, was die Fans wollen und holen alles aus der Tasche, was zu ihrer Musik passt. Wer über das aktuelle Album „Reverence“ gemeckert hat, hat noch keinen Song davon genauer oder live gesehen. Rund um ein gelungener Auftritt, der ewig in meinem Kopf bleiben wird.

Mein Fazit: Eines der besten Festivals auf denen ich je war. Von der Freundlichkeit der Crew bis hin zur schönsten Location überhaupt, war alles auf den Punkt perfekt und kann höchstens im kommenden Jahr vom With Full Force 2019 getoppt werden!

Festivalbericht von Nessa

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Florian Puschke



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