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CD Reviews witchfynde-the-lost-tapes

Veröffentlicht am: April 22nd, 2014 | durch Florian Puschke

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Witchfynde – The Lost Tapes

Okkulter Rock und die New Wave of British Heavy Metal sind seit einiger Zeit wieder hoch im Kurs. Kein Wunder, dass einige Labels in den Katakomben wühlen und so manch obskure Entdeckung machen. So auch im Falle von „The Lost Tapes“ der NWoBHM-Band Witchfynde. In der damaligen Zeit kam die Band wegen ihrer stetigen Kurswechsel nicht über einen Underground-Status heraus.  Weil die Band heute sicherlich mit ihren Artworks und okkulten bzw. satanischen Querverweisen voll im Trend liegt, ist wohl diese Veröffentlichung zustande gekommen. Musikalisch ist hier das erste Demo verewigt, welches 1975 veröffentlicht wurde und noch zwei Tracks aus dem Jahre 1977. Geboten wird dem Hörer ein Mix aus frühen Rush und UFO, der mitunter ein paar poppigere Töne annimmt. Wer hier lupenreinen Hardrock erwartet, wird nicht ganz zufrieden sein, denn schließlich wurden die Songs auch einige Zeit vor der NWoBHM aufgenommen.
 
Bei den 7 Songs, die allesamt in sehr rohen Versionen vorliegen und zum Teil um die 10 Minuten Länge haben,  erkennt der eingefleischte Witchfynde-Fan sicherlich das eine oder andere Fragment, welches in späteren Songs verarbeitet wurde. Schließlich wurde das Debut „Give em Hell erst im Jahre 1980 veröffentlicht. Alle anderen werden hier eher den Eindruck haben, dass einfach ein Band während diverser Jam-Sessions mitgelaufen ist. Vom Sound her ist die Qualität ordentlich.
 
Alles in Allem sicherlich ein Release für Fans und Komplettisten. Obwohl auch Anhänger des 70ies Rock mal ein Ohr riskieren dürfen.
 
Review von Kai Paetsch
 
Witchfynde – The Lost Tapes Florian Puschke
Songs
Artwork

Summary:

3.5


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