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CD Reviews

Veröffentlicht am: August 16th, 2017 | durch Florian Puschke

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Wiens No.1 – Des Kaisers neue Lieder

Wiens No.1 veröffentlichen mit „Des Kaisers neue Lieder“ ihr neues Album. Es enthält 14 Tracks und erscheint bei Triumvirat Records.

Die 5 Wiener Oi!-Punkrocker sind zurück und das besser als je zuvor – soviel kann ich schon einmal vorweg nehmen! 14 neue Tracks produziert und auf dem eigenen Label Triumvirat veröffentlicht – „Des Kaisers neue Lieder“ hat das Licht der Welt erblickt!

Immer wenn sich die Stimme von Frontmann Stefan, seines Zeichen absolutes Aushängeschild der Band, in meine Gehörgänge bohrt, denke ich an den Satz: „Los wir treffen heute ein paar Freunde, lass und durch die Straßen zieh’n…“ – das ist zwar schon sehr lange her, aber soviel zum Thema Wiedererkennungswert einer Stimme!

Ich war vor dem Hören sehr gespannt, was sich im Vergleich zum Vorgänger „Sag Niemals Nie!“ geändert hat. Gestartet wird mit dem „Wir sind zurück“-Song „Fünf Jungs aus Wien“ und hier merkt man direkt die Weiterentwicklung beim Sound; sehr druckvoll und melodisch. „Auf der Suche nach Spass“ macht dann auch klar, was man möchte und dass man immer noch das Motto „Gepflegt & Arrogant“ auf dem Fahnen stehen hat.

Das man sich nicht mehr nur auf ein Genre reduziert, macht „Tour durchs Leben“ deutlich – dazu gibt es einen kleinen Blick zurück in die Vergangenheit. „Spontane Party“ – kennt jeder und wird meistens gut – ein feucht-fröhlicher Begleiter! Mit „Schnauze! Voll!“ gibt es für mich einen der besten Tracks des Albums zu hören. Toller Text darüber, dass man sein Leben selbst bestimmt; dazu ein super eingesungener Chor und eine-im-Ohr-hängenbleibende-Melodie.

„Freundschaft“ – der Titel des Songs sagt eigentlich alles aus – ein Song über den besten Freund, den man sich vorstellen kann. Dann folgt mit „Weltverbesserer“ ein starker Titel darüber, dass man keinen braucht, der einen führt; man kann sein Leben selber lenken und entscheiden, was man möchte.

„Leckt uns am Arsch 2.0“ fängt meiner Meinung nach genial an und geht richtig nach vorne – es wird eben gegen die ausgeholt, die immer nach Schema F leben und ihre Augen schließen vor dem ganzen Elend auf dieser Welt! „Zeichen der Zeit“ beschreibt Situationen, in der die Vernunft verliert und keine zweite Meinung akzeptiert wird. „Leinen los“ ist leicht melancholisch und verfügt über eine tolle Message: „Man kann den Sturm nicht beherrschen, doch die Segel richtig setzen!“ Egal wo man ist, zuhause bei der Familie findet man das wahre Glück!

„Guten Flug“ beschreibt, dass man glücklich mit dem sein soll, was man hat. Die Gesundheit des Menschen bekommt zu wenig Anerkennung – was will man mehr als gesund zu sein? Mit „Taunz!“ beschreibt im klassichen Wiener Schmäh, dass man so tanzen soll, als wenn keiner zuschaut und so singen soll, als wenn man alleine wäre!

Mit „Der kleine Bär“ wird eine Parallele zwischen dem bekannten Fernseh-Tier Winnie Pooh und sich selbst geschaffen – man kann für sich entscheiden, ob man sich im Text wieder findet – aber das Tanzbein wird hier nicht stillstehen! Den Abschluss macht der Song „Auf Wiedersehen“ und hier denkt man an all die, die bereits gegangen sind – aber man wird sich irgendwann wieder sehen!

Wiens No.1 lassen richtig einen los und liefern, wie anfangs schon erwähnt, dass beste Album der Bandgeschichte ab. Super Sound, tolle Texte und eingängige Melodien prägen dieses Album – alles richtig gemacht – in Sachen Oi! / Punkrock ganz vorne mit dabei – volle Punktzahl!

Review von Florian

Wiens No.1 – Neues Album am 11.August (Teaser)

Wiens No.1 – Des Kaisers neue Lieder Florian Puschke
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Florian Puschke



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